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08.09.2017, 13:13 Uhr
Café HEy: Anregungen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Landkreis Helmstedt
Veranstaltungsreihe machte Station im paläon
Mit einem offenen Blick auf die Tagebaulandschaft kamen viele Bürgerinnen und Bürger im paläon zu einem Café HEy zusammen. In gemütlicher Atmosphäre des Café Flintstone tauschten sie sich über die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Helmstedt aus und brachten viele gute Ideen in die Diskussion ein. 
 
Veronika Koch moderierte Tisch2 während des Café HEy im paläon.
Schöningen -
Die CDU als Veranstalterin hatte drei Themen ausgewählt, die an drei Tischen bearbeitet wurden:
 
Tisch 1: „Ohne Kohle – mit Energie“ (Wirtschaft)
Am ersten Tisch stand die Nachnutzung des Industriestandortes Buschhaus im Fokus. Mit der endgültigen Entscheidung zum Aus der Kohleverstromung bieten sich für unsere Region einmalige Entwicklungschancen, für die jetzt die Weichen zu stellen sind. Aus den Reihen der Teilnehmer wurde vorgeschlagen, schon jetzt Unternehmen systematisch anzusprechen, auch wenn die Flächen noch nicht frei verfügbar sind. Die Ideen waren vielfältig und gingen von der Ansiedlung von Batterieforschungseinrichtungen bis hin zu start-up-Unternehmen in Bezug auf Nahrungsmittel und innovativen Energieträgern.

Tisch 2: „Wo thront heute noch ein Kaiser?“ (Tourismus) 
Am zweiten Tisch wurde das Thema Tourismus beleuchtet. Herausgearbeitet wurde: „Wir haben viele touristische Perlen, aber noch keine Perlenkette“. Das heißt: die Vernetzung der touristischen Highlights und eine gemeinsame Vermarktung muss forciert werden. Große Zustimmung fand der Vorschlag eines Teilnehmers, aus den vorhandenen Daten eine zentrale Datenbank zu erstellen, um daraus eine Tourismus-App oder andere Informationsmittel zu entwickeln.
 
Tisch 3: „Verderben viele Köche den Brei?“ (Wirtschaftsförderung)
Der dritte Tisch sammelte Anregungen zur Zukunft der Wirtschaftsförderung im Landkreis Helmstedt. Kritisiert wurde zunächst, dass eine aktive Wirtschaftsförderung nicht wahrgenommen werde. Doch die Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik seien in der Verantwortung, den Landkreis gemeinsam voranzubringen, indem sie die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Als Beispiel wurde die Verbesserung der verkehrlichen Anbindung unserer Region per Straße und Schiene genannt. Der HRM (Eigenbetrieb Helmstedter Regionalmanagement) wurde ebenfalls thematisiert. Er könne die Keimzelle für eine abgestimmte und gleichermaßen tatkräftige Wirtschaftsförderung werden. Dazu bedarf es eines Helmstedt-Plans, der von Bund und Land gestützt wird als Nachteilsausgleich für die vorzeitige Stilllegung des Kraftwerksbetriebes. 
 

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