Für das Amt des Bürgermeisters kandidiere ich, weil...

Antworten auf die Fragen der Helmstedter Nachrichten

Stefan und Alexandra Thiele beim Einkaufen in Königslutter.
Stefan und Alexandra Thiele beim Einkaufen in Königslutter.
Die Helmstedter Nachrichten haben mir Fragen zu meiner Kandidatur als Bürgermeister für die Stadt Königslutter gestellt. Meine Antworten wurden heute veröffentlicht und sind hier noch einmal zum Nachlesen eingestellt. 

Für das Amt des Bürgermeisters kandidiere ich, weil…
…ich neben meiner familiären Bindung zur Stadt Königslutter einen großen Gestaltungswillen, Beharrlichkeit, Kooperationswillen, Kompromissfähigkeit sowie Erfahrungen aus der kommunalen Landschaft mitbringe und diese Stadt eine andere, nämlich bessere Entwicklung unter meiner Führung verdient hat. Ich werde zu 100 Prozent den Fokus auf Königslutter richten.
 
Aus meiner bisherigen Arbeit kann ich in Königslutter einbringen…
meine Verwaltungs- und Führungserfahrung, die mich in Führungspositionen zu der erfolgreichen Person gemacht hat, die ich heute bin,
meine Bodenständigkeit, die mich Machbares von unerreichbaren Träumen unterscheiden lässt,
meine eigene Erfahrung als Ratsmitglied in einer verschuldeten Gemeinde,
Ideen und Visionen, die die Stadt wieder positiv entwickeln und in der Zukunft sichtbare Erfolge zeigen.

Was nehme ich mir vor – was will ich für Königslutter erreichen?
Ich möchte, dass wir vor dem Hintergrund einer immer älter werden Gesellschaft unsere Älteren und auch die in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen stärker berücksichtigen. Das gilt ganz besonders für die Menschen in den dörflichen Strukturen. Fehlende Läden im Ort, ärztliche Unterversorgung sowie mangelhafte Versorgung im öffentlichen Personennahverkehr sorgen auf Dauer für Wegzug. Hier gibt es gute Ansätze in anderen ländlichen Regionen für eine positive Unterstützung im Alltag. Zeitgleich müssen wir den digitalen Fortschritt aktiv unterstützen und die neuen Möglichkeiten nutzen.
Ich möchte, dass die Stadt ihre gute und bedarfsgerechte Kindertagesstätten- und Schullandschaft behält und die Vernetzung zum Wohle der Kinder intensiviert wird. Unsere Stadt soll auch in Zukunft gute Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte für unsere Kinder bieten. Bei der Standortfrage zum geplanten Gymnasium stelle ich mich zu 100 Prozent hinter die Planungen des Landkreises Helmstedt. 
Ich möchte die Stadt Königslutter von ihrem fatalen Kurs immer weiter steigender Schulden und immer geringer werdender Handlungsmöglichkeiten in ruhigere Gewässer führen. Das wird nicht von heute auf morgen gelingen, aber eine nachhaltige Wende muss her! Ich möchte verhindern, dass die Stadt noch weitere Steuererhöhungen beschließen muss. 500 Prozent Grundsteuer sind mehr als genug!
Ich möchte, dass die Stadt wieder ein verlässlicher Partner für die heimische  Wirtschaft ist und wichtige Neuansiedlungen den Wirtschaftsstandort stärken. Damit schaffen wir Arbeitsplätze für unsere Jugend und locken neue Familien zu uns. 
Ich möchte mit meiner Erfahrung, Leidenschaft und meinem vollen Fokus auf Königslutter in der Verwaltung gutes erhalten und die Zukunft gestalten.

An der bisherigen Arbeit kritisiere ich…
Die finanzielle Situation der Stadt muss offen und klar kommuniziert und gleichzeitig auch aktiv nach neuen Wegen gesucht werden. 
 
aber gut gelaufen ist….
…das offene Ohr und aktive Eintreten sowie Unterstützen des Ehrenamtes.
 
Wo steht Königslutter heute?
Die Stadt steht am finanziellen Abgrund und setzt ihren eingefahrenen Weg unbeirrt fort. Die kulturellen und wirtschaftlichen Schütze werden verwaltet. Es läuft vieles nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so!“ – neue Ideen fehlen, auch Mut zum vielleicht risikovolleren, aber erfolgreicheren Weg.
 
Die künftigen (konkreten) Schwerpunkte meiner Arbeit sind…
100 Prozent Fokus für mehr Möglichkeiten und Unterstützung unserer dörflichen Struktur und der Einbindung von digitalen Möglichkeiten.
Intensives Werben für den hervorragend gelegenen Wirtschaftsstandort Königslutter, qualitativ hochwertige Rahmenbedingungen für eine ausgewogene Bildungslandschaft zu schaffen und das Zurückgewinnen finanzieller Handlungsfähigkeit. Wichtig ist mir vor allem, ein Bürgermeister für alle zu sein und stets positiv für Königslutter zu handeln. Zum Wohle der Stadt ist es notwendig, noch öfter „Grabenkämpfe“ zu vermeiden, sinnvolle Kompromisse zu suchen und diese gemeinsam umtzsetzen. 
 
 
Mein Lieblingsort in Königslutter ist… (weil)
…in der Kernstadt der Dom. Konkret hat an der Kaiser-Lothar-Linde eine mir sehr nahe stehende Person eine wichtige Weichenstellung für ihr Leben getroffen und mir mitgeteilt. Sie hat von diesem Tag an ein erfüllteres Leben geführt. Sie wählte keinen einfachen Weg und hat ihn mit Bravour gemeistert. Auch nach 20 Jahren bewundere ich sie, es erfüllt mich mit Freude und Stolz, sie zu kennen. Die Linde mit ihrem verdrehten Stamm steht symbolisch dafür, dass im Leben nicht immer alles gerade läuft. Auch dafür, dass man sein Leben in der Hand hat und etwas Wunderbares daraus erwachsen kann. Das ist sicher eines meiner emotionalsten Erlebnisse am Dom. Groß Steinum liegt mir auch sehr am Herzen, hier habe ich als Kind rund um die Bockshornklippe rumgetobt und so manches ausgelassene Versteckspielen mit Freunden erlebt. 
 
 
Wenn ich entspannen will, dann…
…fahre ich gern mit dem Fahrrad durch unsere schöne Landschaft. Bei Regenwetter lese ich gern einen spannenden, gut recherchierten Krimi oder höre Jazz oder klassische Musik.
 
Wenn ich die Wahl verliere…
werde ich sicher kurzzeitig enttäuscht sein;
vielen Menschen in meinem Umfeld - und das gilt ganz besonders meiner Frau - für ihre Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten danken und unseren Enkel, der im Dezember letzten Jahres geboren wurde, wieder häufiger besuchen; er ist leider viel zu kurz gekommen.
sowie meinem Mitbewerber zum Sieg gratulieren, ihm für seinen respektvollen Umgang mit mir danken und ihm ein besseres Händchen zur positiven Gestaltung unserer Stadt wünschen.
 
 

Zusatzinformationen
Nach oben